Oktober 2024 Wir waren mal wieder in Argentinien - Auswandern nach Paraguay

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Oktober 2024 Wir waren mal wieder in Argentinien

2024



10 Jahre Parguay

Ja, 10 Jahre sind wir nun schon hier. Und freuen uns jeden einzelnen Tag über diese Entscheidung.
Am 1. Oktober 2014 haben wir Deutschland verlassen und am 3. Oktober sind wie in Paraguay angekommen.
Zu unserem Jahrestag waren wir fein Essen mit guten Freunden.


Wieder mal Urlaub in Argentinien.
Diesmal hatten wir uns 2 Wochen auserkoren. Der Plan war, bis Mendoza zu fahren, falls es die Zeit erlauben würde. Da wir sehr gemütlich unterwegs sind und immer gerne uns Orte anschauen, war das nun nicht so sicher.
Aber egal, schon die Strecke nach Resistencia war ein Umweg, aber wir waren halt auf dieser Route noch nie unterwegs. Leider etwas enttäuschend, denn es war arg langweilig. Gerade Straßen und alles sah gleich aus. Glücklicher Weise hatten wir vollgetankt, denn es gab keine einzige Tankstelle weit und breit. Und Internet hatten wir zu dem Zeitpunkt auch noch nicht.
In Resistencia hatten wir unsere 1. Übernachtung gebucht. Wir kamen relativ spät dort an und suchten vergeblich nach einem Restaurant, da die Lage unserer Unterkunft eher am Stadtrand war, dafür aber ruhig. Also gab´s dann nur Brötchen, Wurst und Käse. Hier blieben wir 2 Tage.

Resistencia ist die Hauptstadt der Provinz Chaco in Argentinien, gelegen im sogenannten Litoral Chaqueño, nahe des Río Paraná. Die Stadt, die etwa 300.000 Einwohner hat, ist architektonisch modern und wirtschaftlich eher arm.
Am 9. Oktober fuhren wir dann nach Santa Fe. Die Unterkunft hatte ich am Nachmittag erst gebucht. Bekam sofort Rückantwort und alle nötigen Infos für unseren Aufenthalt. Auch dort kamen wir ziemlich spät an, wurden aber total freundlich begrüßt und bekamen unseren Schlüssel. Wir spazierten dann gleich los, um uns etwas zum Essen zu suchen. Diesmal waren wir mitten in der Stadt und fanden auch recht schnell eine Pizzeria.


Santa Fe de la Vera Cruz ist eine Stadt im nordöstlichen Argentinien. Sie ist die Hauptstadt der reichen, von Landwirtschaft und Industrie geprägten Provinz Santa Fe und mit über 572.000 Einwohnern eine der größten Städte des Landes. Sie ist nach der Millionenstadt Rosario die zweitgrößte Stadt dieser Provinz.
Santa Fe war ein Ort, so richtig nach unserem Geschmack. Man konnte stundenlang durch die Straßen schlendern und fand immer irgendwas zum Schauen.  Ein toller Hafen, ein Einkaufszentrum, große Straßenüberführungen für Fußgänger, Ein Hochhaus mit dem Abbild von Fußballer Messi, einen Park mit einem Großen Taubenhaus. Natürlich hatten die Tauben auch genügend Möglichkeiten aus ihrem Haus hinauszufliegen.

Das Taubenhaus - die Tauben haben die Möglichkeit, herauszufliegen oder aber in ihrem geschützten Bereich ihre Ruhe zu haben.


Kaum ist "Mann" 67 Jahre alt, kauft er sich ein paar Sportschuhe, denn unsere Wanderungen sind nicht gerade für seine neuen "Normalos" geeignet.



Schöne Momente genießen .....
Der 11. Oktober führte uns nach Río Caballos. Dort hatte ich eine Blockhütte gebucht. Wir waren sehr gespannt.
Der Vermieter war total nett und erkärte uns alles, hatte für alles ein offenes Ohr, half uns mit fehlenden Kabeln aus. Absolut mega.
Auf Maps hatte ich ein Gebiet mit einigen Salzseen entdeckt. Zwar rund 3 Stunden Fahrt, aber da wir so etwas noch nie gesehen hatten, nahmen wir die Fahrt gerne in Kauf. Wir kamen durch unglaublich einsame Landschaften, bis wir endlich am Ziel waren.
Die Ortschaft erinnerte sehr an eine verlassene Stadt im wilden Westen. Nur sehr wenig Bewegung war dort und die Leute,, die wir sahen, schauten uns ganz ungläubig an. Vermutlich verirren sich dort nicht sooo viele Menschen hin.

Am nächsten Tag besuchten wir den Stausee. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht gerade toll.
Unsere nächste Etappe führte nach Córdoba. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen Abstecher Nach Villa Carlos Paz. Den Tipp bekamen wir vom Vermieter des Holzhäuschens.
In Córdoba hatten wir eine Wohnung im Stadtzentrum.
Córdoba, die Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen  Provinz, ist vor allem für ihre Architektur im Stil der spanischen  Kolonialzeit bekannt. Die im 17. Jh. errichtete Manzana Jesuítica (Block  der Jesuiten) umfasst aktiv genutzte Klöster und Kirchen. Außerdem  befindet sich hier auch das ursprüngliche Hochschulgelände der  Universidad Nacional de Córdoba, einer der ältesten Universitäten  Südamerikas. Das Zentrum der Stadt bildet die Plaza San Martín mit der  neobarocken Kathedrale von Córdoba.

Besuch im Museum de Ciencias Naturales.
Unweit von unserer Wohnung gab es einen Platz, wo sich die Jugend traf um Musik zu machen, einfach zu chillen oder ein Bierchen zu trinken.

Da wir uns schlüssig waren, dass wir unser angestrebtes Endziel, Mendoza, nicht erreichen würden, entschieden wir uns, einfach eine andere Strecke zurück zu nehmen.
Also wieder nach Santa Fe und von dort nach Paraná. Um dorthin zu gelangen fährt man unter dem Río Paraná hindurch. Ich habe mich schon gewundert, warum die Maut so hoch war, aber dann war es mir schon klar, den die Unterführung ist 2,7 km lang. Nicht übel.
In der nächsten Stadt, in der wir eine Übernachtung hatten, Esquina, hatten wir ein ganzes Hotel(chen) für uns alleine.
im Ort fanden wir vor einem Geschäft einen original Nachbau eines uralten Mercedes. Der Besitzer erzählte voller Stolz die Geschichte, wie seine Tochter ihm die Pläne für das Gefährt aus Deutschland organisierte.


Besuch im Museum. Leider war fotografieren verboten.

Weiter dann über Corrientes für eine Nacht und dann nach Hause.
Oktoberfest der AHK:
Die Deutsch-Paraguayische Industrie- und Handelskammer veranstaltete am World Trade Center in Asuncion ein Oktoberfest. Es gab diverse deutsche Speisen und natürlich auch deutsches Bier.
letzte Aktualisierung Dezember 2024
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